Vom 22. Juni bis 3. Juli 2026 finden im Landkreis Lindau Truppenübungen zur Ausbildung von UN-Beobachtern statt. Es handelt sich hierbei um eine Abschlussübung der Nato-Streitkräfte. Der Schwerpunkt der Übung liegt im Bereich der Gemeinden Schlachters, Opfenbach, Scheidegg, Maierhöfen und Stiefenhofen, teilt das Landratsamt Lindau mit.
An der Übung nehmen circa 220 nationale und internationale Soldaten teil. Zum Einsatz kommen ca. 90 Radfahrzeuge sowie drei Hubschrauber, die in einer Mindestflughöhe von 600 Fuß (rund 180 Meter) operieren. Darüber hinaus wird eine Drohne in Flughöhen zwischen 0 und 400 Fuß (rund 120 Meter) eingesetzt. Auf dem Bodensee im Bereich Lindau werden zudem fünf Boote im Rahmen der Übung zum Einsatz kommen.
Die Bevölkerung wird gebeten, sich von den Einrichtungen der übenden Truppen fernzuhalten.
Gleichzeitig wird auf die Gefahren, die von liegen gebliebenen Sprengmitteln, Fundmunition oder dergleichen ausgehen können, hingewiesen. Sollten derartige Gestände aufgefunden werden, ist die nächste Polizeidienststelle zu verständigen.
Etwaige Manöverschäden sind fristgerecht bei der zuständigen Gemeinde anzumelden. Die zuständige Behörde für Manöverschäden der Bundeswehr ist die:
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben – Schadensregulierungsstelle – Regionalbüro Süd Nürnberg,
Rudolphstraße 28-30, 90489 Nürnberg, Tel.: 09 11/9 92 61-0.
Foto: SAR Hubschrauber der Bundeswehr (Beispielbild)/AdobeStock